Holy Week – die Karwoche

Die Karwoche in diesem Blogbeitrag fängt am Samstag, einen Tag vor Palmsonntag, an.

Denn an diesem Tag hatten wir endlich unseren PYA Day mit den Jugendlichen aus der BCC. Ein Tag, an dem wir Mentoring, Bible study und Local Mission vereinen und gemeinsam Zeit verbringen. An diesem Tag haben wir kostenlos Tee und Kaffee verteilt, um den Menschen zu zeigen, wie sehr sie geliebt sind. Das hat super funktioniert und wir waren richtig stolz auf unsere Teens.

Hier haben wir gemeinsam gesungen und dann ein Spiel gespielt, bei dem das Ziel war, einander nicht gleichzeitig anzugucken. Hat nicht so ganz geklappt, wie man sieht 😀

Am Palmsonntag war bei uns ein echter Esel zu Besuch, den vor allem die Kinder nicht loslassen konnten. Er wurde sogar einmal durch die Kirche geführt.

Außerdem sind wir eine Runde um die Kirche gelaufen und haben so, den Einzug in Jerusalem nachempfunden 🙂

Am Montag dieser Woche haben wir auch eine Local Mission mit unserem Youth Club in St. Clements gemacht. Um der Community zu dienen haben wir Müll gesammelt und die Jungs hatten überraschenderweise richtig viel Spaß.

Am Dienstag haben wir nun auch das erste Mal den Tea and Coffee Outreach in St. Clements durchgeführt. Die Menschen haben „Hot Cross Buns“ bekommen. Ein Brötchen mit Rosinen und einem Kreuz auf der Oberseite. Sozusagen als kleine Erinnerung, warum wir eigentlich Ostern feiern.

Und abends hatten wir dann mal wieder eine Prayer & Worship Night, zum zur Ruhe kommen und gemeinsam in Gottes Gegenwart kommen. Das war besonders in dieser Woche eine tolle Zeit zum reflektieren und beten.

Am Mittwoch haben wir auch wieder in der BCC Tea and Coffee Outreach gemacht. Das ist immer eine richtig tolle Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen einfach ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die meisten fahren zwar vorbei, aber davon lassen wir uns ja nicht aufhalten.

Am Abend hatten wir eine Movie Night mit unserem Kids Club, bei dem wir „Ich einfach unverbesserlich“ geguckt haben.

Auch mit der Jugend gab es einen Filmabend, der aber etwas bedeutender war. Wir haben den Film „Der Fall Jesus“ geschaut, und ich denke, die Teens waren wirklich berührt.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und es geht um einen Journalist, der unbedingt beweisen möchte, dass es Gott nicht gibt. Er macht sich auf die Suche und spricht mit Ärzten, Psychologen und Historikern. Ob er es beweisen kann? Dazu müsst ihr den Film selber gucken, also große Empfehlung! 😀

Am Donnerstag ging es weiter mit einer Prayer & Worship Night in der BCC. Es war so ungefähr die erste richtige in diesem Jahr und ich war echt aufgeregt, denn obwohl wir das in beiden Kirchen machen, ist jeder Abend unterschiedlich, und auch die Atmosphäre in den Kirchen ist sehr unterschiedlich. Die BCC ist eher Worship-lastig und weniger an Prayer Stations interessiert. In St. Clements ist es genau andersherum.

Am Karfreitag hatten wir einen Gottesdienst für Kinder, in dem es natürlich um die Ostergeschichte und Jesus‘ Tod ging. Wir haben gebastelt, gesungen und Bewegungen gemacht. Das war für uns zwar richtig Aufwand, aber die Kinder haben es glaube ich ganz schön genossen.

Am Samstagabend waren wir bei einem Rugby Spiel der nordirländischen Nationalmannschaft. Auch wenn wir absolut keine Ahnung von Rugby hatten, war die Atmosphäre richtig gut und wir haben immer mitgeklatscht, wenn irgendjemand (ob das nun unsere Mannschaft oder die französische gewesen ist, war dabei manchmal nicht klar) ein Tor gemacht hat.

Leider hat Ulster Rugby gegen Toulouse verloren und wir mussten noch ein trauriges Selfie machen 😀

Den Ostersonntag haben wir wieder bei Alan und Linda und ihrer Familie verbringen dürfen. Wir waren gemeinsam im Gottesdienst und haben dann einfach im Garten gegrillt. Wir haben wieder die meiste Zeit mit den Kids verbracht und mit ihnen gespielt. Dann haben wir gemeinsam gegessen und gequatscht. Irgendwann am frühen Abend, haben sie uns dann wieder nach Hause gebracht und wir konnten uns nach dieser crazy und anstrengenden Woche endlich ein kleines bisschen ausruhen, denn schon am nächsten Tag ging es weiter.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich die Osterzeit und auch die Fastenzeit im allgemeinen etwas fröhlicher empfunden habe. Schon allein die Bezeichnungen für verschiedene Tage machen einen Unterschied. Die Karwoche heißt Holy Week, der Karfreitag – Good Friday und an diesem Tag ist zwar Feiertag, Geschäfte haben aber trotzdem eine Zeit lang geöffnet. Vielleicht liegt das zwar auch daran, dass eine Stadt eh meistens geschäftiger ist und Zuhause generell nicht so viel los ist, aber trotzdem fand ich es angenehm, diese Zeit mal auf eine andere Weise zu erleben. Trotzdem wurde viel von Jesus und seinem Tod gesprochen, Demut geübt und versucht inne zuhalten. Da wir aber gearbeitet haben, fiel uns das manchmal etwas schwerer als sonst.

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