Unsere erste Ferienwoche – Cork und Heimfahrt

In Galway sind wir nach einigen Schwierigkeiten dann in den Bus gestiegen und bis ganz südlich in Irland gefahren. Wir haben also regelrecht einmal die ganze Insel mitgenommen und die Fahrt war irgendwie auch Teil des Urlaubes. Als wir dann in Cork angekommen waren (mit einer Stunde Verspätung, weil absolutes Verkehrschaos geherrscht hatte) war eigentlich nur noch Zeit fürs Essen gehen. Das haben wir dann gemacht und uns wirklich leckere Burger schmecken lassen. Nachdem wir uns gut gestärkt haben, sind wir dann losgegangen um unsere Unterkunft zu finden. Was wir vorher nicht ganz auf dem Schirm hatten war, dass Cork ganz schön hügelig ist und unsere Unterkunft auf einem übelst steilen Berg lag. Da mussten wir dann nach einem langen Tag aber eben noch mit Koffern hoch. Als wir es dann endlich geschafft haben, waren wir total froh, denn wir hatten einen tollen Blick auf die Stadt, ein sauberes und gemütliches Zimmer und tolle Pläne für die nächsten zwei Tage.

Der nächste Tag hat uns glücklicherweise mit Sonnenschein überrascht, auch wenn dieser zunächst nur von kurzer Dauer gewesen ist. Wir sind los in die Stadt, haben uns etwas zum Frühstücken geholt und dann an den Fluss gesetzt um gemütlich zu essen. Daran erinnere ich mich gerne zurück, denn wir haben mindestens eine Stunde Zeit gehabt und uns dabei über Familienurlaube unterhalten. Ich hab mich richtig gefreut über so ein Gespräch, weil jeder andere Erfahrungen hatte und es trotzdem Dinge gab, die dann wahrscheinlich doch in jeder Familie gleich sind.

Nachdem wir dieses Gespräch beendet hatten, sind wir ins Stadtzentrum gelaufen und haben weiterhin Kirchen angeguckt, Straßenmusikern gelauscht und eingekauft. Außerdem wollten wir zum „English Market“, denn jetzt können wir ja vergleichen ob irgendein Markt an unseren St Georges Market in Belfast herankommt. Ich war aber ziemlich enttäuscht, denn gefühlt das einzige was es dort gab war Fisch, den ich leider wirklich nicht ausstehen kann. Nach einiger Zeit haben wir dem dann den Rücken gekehrt und wollten mit dem Bus nach Kinsale ans Meer fahren. Der Bus war aber 20 Euro und wir hatten eh nicht mehr so viel Zeit, weswegen wir uns dann kurzerhand doch dagegen entschieden hatten und in ein Café gegangen sind. Dort haben wir uns heiße Schokolade und Tee schmecken lassen und dann Karten gespielt. Das war ein entspannter und wirklich schöner Nachmittag, den wir glaube ich immer noch alle nach den Strapazen und Herausforderungen so einer Reise, gebraucht haben. Wir waren dann Abendbrot essen und haben den Berg zu unserer Unterkunft erklommen. Dort hatte man abends dann wieder einen richtig schönen Blick auf die Stadt.

Und hier noch ein paar Kamerafotos und Videos von dem wunderschönen Cork:

Nach einer richtig erholsamen letzten Nacht, haben wir unsere Sachen gepackt, die Unterkunft verlassen und sind ein letztes Mal den Berg in die Stadt runtergelaufen. Unten angekommen haben wir uns in ein Cafe gesetzt und gefrühstückt und dann ging es auch schon los zur Haltestelle.

Die Heimfahrt war dann wirklich entspannt, denn die ganze Anspannung ob alles klappt mit unserem Urlaub fiel endlich fast komplett von uns ab. Wir sind dann von Cork nach Dublin gefahren, in Dublin umgestiegen und waren dann am späten Nachmittag wieder in Belfast. Und da wurden wir glatt mit wunderschönen Blüten an den Bäumen begrüßt und waren alle sehr sehr dankbar, wieder Zuhause zu sein.

Aus diesem Trip habe ich jede Menge für mein Leben mitgenommen, aber vor allem, dass kein Urlaub der Welt wettmachen kann, wenn man zu viel im Kopf hat und eigentlich Ruhe braucht. Ich blicke mit einem unglaublich dankbarem Herzen auf diese fünf Tage zurück, aber ich bin auch dankbar nicht für immer ganz für mich alleine verantwortlich zu sein und habe jetzt auch einmal erlebt, wie anstrengend „Urlaub“ eigentlich sein kann. Deswegen möchte ich an dieser Stelle einmal wirklich Danke sagen an meine Eltern, weil sie sich sonst um den Transport, die Unterkunft und das Essen gekümmert haben und ich einfach dabei sein durfte. DANKE ❤

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